Ein Soldat im Porträt
© Peter-Paul Weiler

Drei Fragen an Jens, Stabsfeldwebel

Seit 1997 ist Jens bereits bei der Bundeswehr, hat einschneidende Ereignisse erlebt. Wie sich das Leben innerhalb von Sekundenbruchteilen von Grund auf ändern kann – und warum es besonders wichtig ist, nach vorne zu schauen.

Jens, wann war für dich klar, dass du zur Bundeswehr gehen wirst?

Wieso bin ich Soldat? Das fing bei mir bereits in jungen Jahren an – ich wollte schon immer zur Bundeswehr. Schon mit 15 oder 16 stand für mich fest: Ich will da hin. Und das bin ich auch seit 1997.

Was möchtest du den Menschen über die Bundeswehr mitgeben?

Es gibt einschneidende Erlebnisse, ganz klar. Ich habe meinen Zugführer aus einem Minenfeld gerettet – und wurde dabei selbst verwundet, lag rund zwei Wochen im Koma, trage heute eine Beinprothese. Das würde ich aber jederzeit wieder machen! Da vorne lag ein Kamerad, der Hilfe gebraucht hat. Und da ist es unsere Pflicht, ihn zu unterstützen. Neben der starken Kameradschaft sind auch die Verantwortung und die Ordnung zwei Riesenaspekte in der Truppe.

Was bedeutet es dir, dass Deutschland einen Veteranentag bekommt?

Persönlich finde ich es mega. Ich erhoffe mir, dass wir viele kleine, lokale Treffpunkte schaffen, an denen Kameraden mit anderen Kameraden befreit und vielleicht sogar zum ersten Mal miteinander sprechen. Dass man auch diejenigen, die sich sonst vielleicht nicht viel mit anderen austauschen, mitnehmen kann.

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