Ein Soldat im Porträt
© Peter-Paul Weiler

Drei Fragen an Maik, Hauptfeldwebel

Maik wollte schon als Schüler Soldat werden. Beim Karfreitagsgefecht in Afghanistan wurde er 2010 schwer verwundet. Auf seine Kameraden von damals kann er sich bis heute verlassen.

Maik, wann war für dich klar, dass du zur Bundeswehr gehen wirst?

Ich bin mit dem Militär aufgewachsen. Mein Vater war Soldat und in meinem Heimatort gab es jahrelang eine Militäreinheit. Das hat mich einfach interessiert. Schon als Kind war es für mich wichtig, draußen zu sein, im Wald unterwegs zu sein – ich habe dieses Gefühl von Aufregung und Abenteuer geliebt. Immer wenn ich die Soldaten im Ort gesehen habe, wusste ich: Das wird mein Beruf, dort starte ich nach der Schule durch.

Was möchtest du den Menschen über die Bundeswehr mitgeben?

Wir sind für die Sicherheit in Deutschland und auch außerhalb Deutschlands zuständig und helfen, wo wir können. Ob bei Hochwasser oder Naturkatastrophen, während der Corona-Pandemie oder im Winter beim Schneeschippen: Wir sind da. Gleichzeitig sind wir Menschen wie alle anderen – nur eben in Uniform. Ich wurde 2010 im Karfreitagsgefecht in Afghanistan schwer verletzt. Noch heute ist die Verbindung zu meinen Kameraden damals sehr eng. Und auch beim Umgang mit den Folgen meiner Verletzungen – ich muss noch heute regelmäßig operiert werden – werde ich bei der Bundeswehr sehr unterstützt

Was bedeutet es dir, dass Deutschland einen Veteranentag bekommt?

Das finde ich sehr gut. Wir sind ein Teil der Gesellschaft und wir gehören in die Gesellschaft. Ich denke, dass durch den Veteranentag viele Gespräche entstehen werden. Denn schließlich weiß nicht jeder, wer mal Soldat war oder es noch ist. Aber dort kommt man zusammen, rückt zusammen und kann sich austauschen. Der Austausch miteinander und füreinander ist wichtig – und der Veteranentag eine gute Gelegenheit dazu.

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